Von der Krankengymnastik zur Physiotherapie

von der Krankengymnastik zur Physiotherapie

Der Weg von der Krankengymnastik zur Physiotherapie, eine kurze Geschichte. Der Begriff Physiotherapeut ist eine noch sehr junge Bezeichnung des Berufes für die Behandlung des Bewegungsapparates durch knöcherne, muskuläre oder gelenkige Defizite. Seinen Ursprung findet die Berufsbezeichnung der Krankengymnastik bereits im 18. Jahrhundert und tauchte erstmals in Schweden auf als „Heilgymnast“. Ein Jahrhundert später entwickelte sich die Krankengymnastik dann in Deutschland mit der Bezeichnung Krankengymnast.

Von den Weltkriegen bis heute

Den Aufschwung erhielt die Krankengymnastik durch die beiden Weltkriege. In dieser Zeit wurde festgestellt, dass verwundete Soldaten schneller wieder einsatzfähig waren, wenn sie mittels der Krankengymnastik behandelt worden. Dies führte zu weniger Komplikationen nach Operationen oder auch Geburten. 1959 wurde dann das Gesetz über die Berufe des Masseurs, medizinischen Bademeisters und des Krankengymnasten verabschiedet, um den Beruf der Krankengymnastik zu schützen. In den darauffolgenden 35 Jahren entwickelte sich die Krankengymnastik weiter und die Verfahren änderten sich, wodurch die Bezeichnung Krankengymnastik nicht mehr dem Berufsbild entsprachen. 1994 wurde in Deutschland dann durch das Gesetz der Masseure und Physiotherapeuten die Berufsbezeichnung in Physiotherapie geändert. Für alle Interessierten gibt es auf Wikipedia mehr Informationen.