Gesundheitstipp März 2012

Wussten Sie schon, dass…

…eine bewegliche Brustwirbelsäule wichtig für eine aufrechte Haltung ist?

Die Brustwirbelsäule besteht aus 12 Wirbeln, die in ihrem Verlauf eine physiologische Kyphose (med. Krümmung nach hinten) bilden. Jeder Brustwirbel ist über seine Querfortsätze mit den Rippen verbunden, wobei sich die Rippen 1 bis 7 vorn knorpelig mit dem Brustbein (Sternum) zusammenfügen und die Rippen 8 bis 10 ineinander laufen und den Rippenbogen bilden. Die 11te und 12te Rippe enden frei. Alle samt bilden den Brustkorb (Thorax), der zum Schutz lebenswichtiger Organe dient.

Während die obersten Brustwirbelsegmente an den Bewegungen der Halswirbelsäule beteiligt sind, findet die größte Bewegung im unteren Bereich der BWS statt.

Da der Brustkorb durch die vielen Rippen relativ rigide ist, sind nur geringfügige Bewegungen möglich. Dazu gehört hauptsächlich die Rotation (Drehung), ebenso die Extension (Streckung) und Flexion (Beugung).

Liegt ein Haltungsschaden oder eine –schwäche vor, ist die Brustwirbelsäule bei einem Flachrücken beispielsweise eher steil gestellt, bei einem Rundrücken hingegen die kyphotische Haltung deutlich ausgeprägter. Beides kann fortlaufend zu Beschwerden führen, sowohl bei der Atmung, als auch in der Hals- und Lendenwirbelsäule.

Hier ein paar Übungsanregungen zum Mobilisieren ihrer Brustwirbelsäule:

Während die obersten Brustwirbelsegmente an den Bewegungen der Halswirbelsäule beteiligt sind, findet die größte Bewegung im unteren Bereich der BWS statt.

Da der Brustkorb durch die vielen Rippen relativ rigide ist, sind nur geringfügige Bewegungen möglich. Dazu gehört hauptsächlich die Rotation (Drehung), ebenso die Extension (Streckung) und Flexion (Beugung).

Liegt ein Haltungsschaden oder eine –schwäche vor, ist die Brustwirbelsäule bei einem Flachrücken beispielsweise eher steil gestellt, bei einem Rundrücken hingegen die kyphotische Haltung deutlich ausgeprägter. Beides kann fortlaufend zu Beschwerden führen, sowohl bei der Atmung, als auch in der Hals- und Lendenwirbelsäule.

Hier ein paar Übungsanregungen zum Mobilisieren ihrer Brustwirbelsäule:

• Zur Rotationserweiterung:
Legen Sie sich auf den Rücken, die Arme liegen neben dem Körper, die Beine sind angestellt. Lassen Sie nun die Beine gemeinsam möglichst geschlossen nach links und rechts schwenken. Achten Sie darauf, dass Sie nicht in ein Hohlkreuz fallen.

• Zur Extensions- und Flexionserweiterung:
Begeben Sie sich in den Vierfüßlerstand, die Knie sollten möglichst unter den Hüftgelenken und die Hände unter den Schultergelenken stehen. Runden Sie nun den Rücken so weit wie möglich nach oben und rollen Sie den Kopf dabei in Richtung Brustbein ein (Katzenbuckel). Strecken Sie danach die Wirbelsäule so gut es geht durch und heben Sie den Kopf an (Hängebrücke). Ein Hohlkreuz ist sogar erwünscht! Versuchen Sie hierbei die beiden Bewegungen ineinander überfließen zu lassen.

Viel Erfolg!

© März 2012; Verfasserin Conny Matt, staatl. anerkannte Physiotherapeutin