Gesundheitstipp Januar 2014

Wussten Sie schon,…
… was Triggerpunkte sind, wie Sie entstehen und behandelt werden können?

Sind betroffene Muskelareale, die nicht mehr an der normalen Anspannung und Entspannung des Muskels teilhaben können.
Auf Dauer führt dies zu einer Verkürzung des entsprechenden Muskels und dadurch zu einer Muskelverhärtung.
Durch diese Verhärtungen wird die Sauerstoff- und Blutversorgung in diesem Gebiet unterbrochen.
Diese Zonen senden Schmerzsignale aus, die entweder an der Stelle des Geschehens verspürt, oder bis in weit entfernte Körperregionen „projiziert“ werden können.
Diese empfindlichen Stellen werden als Triggerpunkte bezeichnet.

Ursachen:

oft durch Überlastungen am Arbeitspatz oder im Alltag
durch einen Unfall
mangelhaften Trainingszustand
viele Muskelschmerzen, sind Begleiterscheinungen von Bandscheibenvorwölbung/-fällen (Protrusion/Prolaps) oder Arthrose
oft entwickeln sich die Schmerzen auch schleichend und die Ursache ist nicht bekannt

Behandlung:

Die therapeutischen Möglichkeiten richten sich hauptsächlich auf die gezielte Reduktion/Deaktivierung der permanent kontrahierten Muskelfasern.

Durch gezielte manuelle Techniken, können die erkrankten Stellen so beeinflusst werden, dass die Blutzirkulation in den Triggerpunkten wieder hergestellt wird und der Schmerz dabei verschwindet.

Sehr wichtig ist auch, die anschließende nachhaltige Prophylaxe dieser dauerhaft verkürzten oder fehlbeanspruchten Muskeln.
(ungünstige Arbeitshaltung, mangelhaften Trainingszustand, etc.)

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an das Physiotherapeuten-Team der Praxis
Pro- Physio, das Ihnen gerne weiterhelfen wird.

Von Sabrina Wolinski, staatlich anerkannte Physiotherapeutin