Gesundheitstipp Februar 2012

Wussten Sie schon, dass…

…Sie Ihre Halswirbelsäule mit nur wenigen kleinen Übungen stabilisieren können?

Unsere Halswirbelsäule besteht aus sieben Wirbelkörpern, die bei einem gesunden Menschen in ihrem Verlauf eine physiologische Lordose (med. Krümmung nach vorn) aufweisen und den Kopf mit der Brustwirbelsäule verbinden. Die beiden ersten Wirbel sind auch unter den Namen Atlas (Nicker) und Axis (Dreher) bekannt. Da die Halswirbel relativ „frei stehen“ und von vielen Muskeln gestützt werden, können sie Bewegungen aller drei Bewegungsachsen ausführen: Beugen/Strecken (Felxion/Extension), Drehen (Rotation) und seitliches Neigen (Lateralflexion).

Besteht eine muskuläre Schwäche oder Dysbalance, können Beschwerden, wie zum Beispiel Schwindel, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Hör- und Sehstörungen auftreten.

Mit dieser leichten Übung können Sie Ihren Nacken stabilisieren:
Setzen Sie sich aufrecht auf einen Hocker oder den vorderen Bereich eines Stuhls, der Nacken ist lang. Verschränken Sie die Hände hinter dem Kopf. Achten Sie darauf, dass die Schultern tief bleiben und Sie den Kopf nicht aus der Mittelposition bringen. Am besten üben Sie vor einem Spiegel. Drücken Sie nun den Kopf mit dosierter Kraft in die Hände, ohne dass sich der Kopf bewegt. Halten Sie diese Spannung für fünf bis acht Sekunden.
Analog können sie von vorne und von den Seiten Widerstände gegen Ihren Kopf geben.

Viel Erfolg!

© Februar 2012; Verfasserin Conny Matt, staatl. anerkannte Physiotherapeutin